janßen bär partner

Rathaus Bad Zwischenahn

Daten zum Projekt

Bauherr

Gemeinde Bad Zwischenahn
Am Brink 9
26160 Bad Zwischenahn

Leistung

Plangungsgemeinschaft

Planung

janßen bär partnerschaft mbB
(vormals: de witt janßen und partner)
Architekten und Ingenieure

Bauleitung

Architekturbüro Arens + Wiechmann
Lange Straße 10
26160 Bad Zwischenahn

Baukosten

KG 200 - 700
netto 1,85 Mio. EUR

Bauzeit

13 Monate

Fertigstellung

2009

Nutzfläche

2.350 m²

Bebaute Fläche

640 m²


» www.bad-zwischenahn.de

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Beschreibung des Projekts

Erweiterung / Sanierung Rathaus Bad Zwischenahn

Ausgangssituation

Das Rathaus der Gemeinde Bad Zwischenahn wurde 1971 für ca. 40 Mitarbeiter/innen gebaut. Seitdem haben sich die Aufgaben der Gemeindeverwaltung erweitert und die Ansprüche der Bürger/innen geändert. Durch interne Umbaumaßnahmen und Ausgliederungen wurde seitdem versucht, dem durch zusätzliches Personal wachsenden Platzbedarf gerecht zu werden. Die sehr beengten Platzverhältnisse, die auch organisatorische Nachteile mit sich brachten blieben jedoch bestehen.

Aufgabenstellung

Die Beseitigung der baulichen Defizite und die Lösung der räumlichen und organisatorischen Probleme wurden zunächst in verschiedenen Varianten untersucht. Die angemieteten Räumlichkeiten in unterschiedlichen Gebäuden wurden aufgegeben. Lediglich das Sozialamt wurde in bis dahin ungenutzte eigene Räumlichkeiten des Alten Kurhauses ausgegliedert. Der dennoch größere Raumbedarf wird durch eine Aufstockung des Gebäudes gedeckt.

Das Bürgeramt ist nunmehr an prädestinierter Stelle im Erdgeschoss konzentriert. Die wichtigste Anlaufstelle für die Bürger/innen wird durch eine transparente Fassadengestaltung hervorgehoben. Durch ein leichtes Herausdrehen und schräges Anstellen der Fassaden aus der Gebäudeachse wird die Bedeutung des Amtes auch städtebaulich betont und der Marktplatz im Nordosten neu gefasst. Gemeinsam mit dem Glockenturm der St.-Johannes-Kirche, wird der Blick vom Marktplatz aus in Richtung Zwischenahner Meer fokussiert.

Der Eingangsbereich wird durch seine farblich abgesetzte Fassadengestaltung optisch ins Zentrum des Gebäudes gerückt. Nach Osten wird er durch einen Anbau ergänzt, in dem eine behindertengerechte Aufzugsanlage, ein Personal- und Nebeneingang von den Parkplatzflächen aus sowie ein bequemes Treppenhaus und ein von außen zugängliches Behinderten-WC untergebracht sind.

Das Motiv der Lochfassade wurde für das bestehende Gebäude beibehalten. Das neue Dachgeschoss ist gegenüber den darunter liegenden Geschossen leicht zurück gesetzt und bildet mit den durchlaufenden transparenten Fassaden und dem leicht geneigten Pultdach einen ruhigen, oberen Abschluss des Baukörpers. Für eine energetische Optimierung haben alle alten Fassaden eine Putzfassade mit einem Wärmedämm-Verbund-System erhalten.

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