janßen bär partner

Sauna Parkbad Hamburg

Daten zum Projekt

Bauvorhabenträger

Bäderland Hamburg GmbH
Weidenstieg 27
20259 Hamburg

Leistung

janßen bär partnerschaft mbB
(vormals: de witt janßen partner)
Leistungsphasen 1 - 9

Baukosten

KG 200 – 700,
netto 2,1 Mio. EUR

Bauzeit

ca. 15 Monate

Fertigstellung

2015

Grundstück

2.0000 m² (Saunabereich)

Bebaute Fläche

429 m²

Bruttogeschossfläche

500 m²

Bruttorauminhalt

2.227 m³


» www.baederland.de

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Beschreibung des Projekts

Ausgangssituation

Nach einigen Betriebsjahren wurden 2011 Teile der Saunaabteilung im Parkbad Hamburg Volksdorf durch einen Brand zerstört. Die bestehende Abteilung wurde temporär wieder hergestellt und in Betrieb genommen.

Die Kubatur des bestehenden Parkbades ist geprägt durch rechteckige funktionale Baukörper mit Flachdächern. Auf der Nordseite des Komplexes befindet sich der eingeschossige Gebäudetrakt mit den Umkleiden. Auf der Südseite wurde ein neuer Kinderbereich und ein neues Außenbecken ergänzt. Auf der Ostseite wurde eine Saunaabteilung angebaut und mehrmals erweitert.

Das Grundstück des Parkbades fällt von der nördlichen Grenze bis nach Süden hin ab. Im Garten befinden sich (noch aus dem Bestand) eine Erd- und eine Kelosauna.

Aufgabenstellung

Die gesamte Abteilung soll modernisiert und erweitert werden. Dafür wird der Bestand abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Das Raumprogramm umfasst neben Sanitärräumen, zwei Saunen, ein Dampfbad sowie einen Kaminraum.

Architektur und Gestaltung

Im Verlauf des neuen Anbaus an der Ostseite ergibt sich ein Geländeversatz, der im Inneren des Gebäudes aufgenommen aufgenommen wird. Der Grundriss im Erdgeschoss wird mit einem `split-level´ in den höher gelegenen Eingangsbereich und den tiefer gelegenen Saunabereich gegliedert. Die obere Ebene schließt ebenengleich an die vorhandene Lehrschwimmhalle an. Im Eingangsbereich werden Reinigungsduschen und WC-Anlagen für Damen und Herren, sowie Werfächer angeordnet.

Auf der unteren Ebene sind die Saunen, die Kaltwasseranwendungen und die Ruhebereiche angeordnet. Von der unteren Ebene gibt es einen direkten Ausgang in den südlich und tiefer gelegenen Saunagarten.

Der Ausgang in den Garten wird als Windfang mit zwei Aluminium-Glas-Fassaden konstruiert. Die äußere Fassade kann als mobile Fassade im Sommer komplett geöffnet und in einer Parktasche positioniert werden. Das Kalttauchbecken befindet sich in einem überdachten Bereich im Freien. Im Winter wird die mobile Fassade geschlossen, es entsteht ein Windfang und das Kalttauchbecken befindet sich somit mit frostfreien Bereich.

Konstruktion

Der Neubau wird als Stahlbetonkonstruktion in Ortbeton (im KG wasserundurchlässig) errichtet. Das Erdgeschoß erhält eine zweischalige Außenwand mit hellem Vormauerziegel (wie Bestand). Die Dachkonstruktion besteht aus BSH-Balken mit mineralischer WD, Schalung und 2-lagiger bituminöser Abklebung (harte Bedachung).

Schlussbetrachtung

Mit der Erweiterung des Saunabereichs wird das Parkbad in zeitgemäßer, modularer Weise ergänzt. Das bedeutet, dass eine zukünftige Vergrößerung durch mögliche Aufbauten in der aktuellen Planung angedacht wurden. In Gestalt und Formensprache entsteht ein Gebäudeteil, der sich nahtlos in den Bestand einfügt.

Der neue Saunabereich stellt damit einen modernen und attraktiven Angebotsbaustein dar, der heute optimal funktioniert und dabei eine mögliche erweiterbare Nutzung von morgen jetzt schon im Blick hat.

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